Month: November 2021

Lockdownduft liegt in der Luft

Wenn wieder das Wort „Lockdown“ über unseren Köpfen schwirrt und das Herz längst erfasst hat, was die Zeitung erst Eckerl um Eckerl ausspuckt, dann leuchten bei mir die inneren Signallampen. Tatütata, tatütata. Und nicht nur bei mir, wenn ich in die nervösen Gesichter um mich herum blicke. Diese offenkundige Mischung aus Panik und Habacht-Haltung. Nach außen bin ich selbstverständlich ganz ruhig-kontrolliert, total gechillt. Pokerface eben. Schon allein der Kinder wegen. Am liebsten würde ich natürlich schreiend davon laufen, den nächsten Charterflug nach – wohin denn bitte?, überall Corona! – buchen und erst wieder kommen, wenn sich die Sachlage beruhigt hat. Geht natürlich nicht. Also kommt wieder mal Plan B zum Zug: das Beste draus machen. Feuer, Wein und Brot: Archaisch geht es zu Die Bierration ist aufgefüllt. Das mit dem Klopapiervorrat habe ich ehrlich noch nie verstanden. Jahreszeitenbedingt habe ich noch günstigen Rotwein und Zimtstangen geplündert. Weil vermutlich werden wir auch heuer wieder Punschstand im Garten mimen. Gott bin ich froh um unsere Feuerschale. Habe ich die schon erwähnt? Da kann man ins lodernde Feuer …

Raus aus der Schlaflosigkeit! Rein ins eigene Leben

Es folgt ein etwas längerer und sehr persönlicher Text. Wenn du direkt zu meinen Schlaftipps willst, dann scrolle einfach zum Textende. „Was? Du kannst nicht schlafen? Also ich schlafe immer wie ein Stein.“ Gott, wie ich diese Sätze nicht leiden kann, wenn ich wieder mal nur wenige Stunden und die nicht am Stück geschlafen habe. Genauso wenig, wie die Aussagen der „Schlaftiger-Fraktion“, dass man überall und immer und auf jeder Matratze bei jedem Lichtverhältnis und am besten mitten an der Autobahn überhaupt am besten schläft. Man könnte sogar regelrecht ausgeraubt werden und würde es nicht mal merken. Also letzteres schließe ich für mich aus. Eine bessere Alarmanlage als mich findest du in der ganzen Gegend nicht. Bereits beim kleinsten Knacken läuten schon die inneren Alarmglocken. Und Wecker in der Früh brauch ich auch keinen, das erledigt mein Frühaufsteher-Kind. Was jetzt, echt Schlafprobleme? Ja, wirklich wahr, das mit dem Schlafen läuft nicht so geschmeidig bei mir. Lange Zeit habe ich das so nicht gesehen oder vielleicht auch nicht wahrhaben wollen. Ist ja jetzt nicht unbedingt cool …

Linzerkuchen vom Blech

Ideal für die Kaffeejause und noch dazu typisch österreichisch. Hier lüfte ich unser lang gehegtes Familienrezept. Der Kuchen hält sich mehrere Tage und nimmt hinsichtlich Geschmack und Saftigkeit sogar zu. Probiert euch ein bisschen aus, mit welchem Mehl er euch am meisten „taugt“, wie viel von den Gewürzen und der Süße der Marmelade ihr mögt. Wir lieben ja die herrliche Zimtnote und geben da immer die Oberkante rein. Auch die Saftigkeit der Marmelade ist uns wichtig. Dafür reduzieren wir etwas beim angegebenen Zucker. Uns schmeckt er mit Dinkelmehl besonders gut. Kinder backen mit Die Kinder können beim Teig zubereiten super helfen. Auch beim Marmelade bestreichen (vorher am besten gut verrühren, dann geht es leichter). Die „Schlangen“ für das Gitter rollen hingegen sind eher für backfortgeschrittene bzw. ältere Kinder. Auch die Mama flucht da manchmal. Und ja, Heldin im Chaos, bei uns sind die Gitternetzlinien nie so ganz einheitlich und symmetrisch. Aber der Teig ist dafür am Schluss zur Gänze verarbeitet. Bis auf das, was natürlich heimlich im Kindermund landete. Zutaten 45 dag Weizenmehl (oder Dinkelmehl) …